Zehn verschiedene Maßnahmen stehen bis 2020 an:
Von der Forcierung der E-Mobilität, über die Aktion „Plastik raus, Umwelt rein“ bis hin zu ökologischen Packages im Tourismus.

IMG_1601

(St. Veit, 9. Februar 2018) – Die Klima- und Energie-Modellregion (KEM) St. Veit kärnten:mitte wurde 2015 gestartet und geht jetzt in die zweite Runde! Der Antrag zur Weiterführung für die kommenden drei Jahre wurde vom „Klima- und Energiefonds“ genehmigt. Projektträger ist die RM Regionalmanagement kärnten:mitte GmbH, die teilnehmenden Gemeinden sind St. Veit an der Glan, Liebenfels, Mölbling und St. Georgen am Längsee.

Heute werden die anstehenden Maßnahmen im Rahmen eines Pressegesprächs im Gemeindeamt St. Georgen am Längsee mit Landesrat Rolf Holub, Dr. Andreas Duller, Geschäftsführer der RM Regionalmanagement kärnten:mitte GmbH und Mag. Michel Segers, Modellregionsmanager vorgestellt.

Die Phase 2 läuft von März 2018 bis März 2020. „Es freut mich sehr, dass die KEM St. Veit kärnten:mitte für weitere drei Jahre verlängert wird“, sagt Dr. Andreas Duller, Geschäftsführer der RM Regionalmanagement kärnten:mitte GmbH und Projektträger, der in den KEM´s einen Mehrwert für die ganze Region kärnten:mitte sieht. „Ziel einer Modellregion ist die Nutzung der regionalen Strukturen und Ressourcen, in Kombination mit dem Ausbau von erneuerbaren Energien und der Forcierung von energieeffizienz-steigernden Maßnahmen“, so Dr. Duller. „Es geht auch um eine entsprechende Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung – daher ist die Einbindung von lokalen Gewerbetreibenden und den Menschen in der Region ein ganz wesentlicher Aspekt“.

Als Modellregionsmanager agiert auch weiterhin Mag. Michel Segers: „Wir initiieren, koordinieren und begleiten Projekte. Innerhalb der kommenden drei Jahre wollen wir insgesamt zehn konkrete Maßnahmen umsetzen“.

Die zehn Maßnahmen

Bei den vorgesehenen Maßnahmen handelt es sich um

  • die Forcierung des Öko-Tourismus mit Umwelt- und energiefreundlichen touristischen Angeboten
  • Energieeffizienz – Austausch von Heizungspumpen
  • Energie-Effizienz – Einsatz von akkubetriebenen Geräten im kommunalen Bereich
  • Forcierung der E-Mobilität
  • Plastik raus, Umwelt rein!
  • „Kompost, das Gold des Gartens“
  • Energiemonitoring und/oder –buchhaltung
  • Wertschöpfung – regionale Produkte
  • Solares emissionsfreies grillen und kochen
  • Anders und achtsameres Umgehen mit Energie

Weiterhin fortgeführt werden die kostenlosen Beratungen und Energiesprechtage. Neu dabei ist, dass auch Beratungen in den Mitgliedsgemeinden vor Ort stattfinden werden. Außerdem wird es Netzwerktreffen zwecks Erfahrungsaustausch mit anderen Kärntner KEM´s und Institutionen geben, Teilnahme an Schulungen, Workshops, sowie Kurse und Treffen rund um KEM-Kernthemen.

„Die Ressourcen auf unserem Planeten sind begrenzt, wir müssen an die nächsten Generationen denken und achtsam mit unserer Umwelt umgehen“, betont Landesrat Rolf Holub, der sich auf viele engagierte Projekte in der Region freut.

Drei „KEM´s“ in der Region kärnten:mitte

  • Die KEM St. Veit an der Glan kärnten:mitte wurde 2015 gestartet. Jetzt geht sie in die Verlängerung für drei Jahre. Mitgliedsgemeinden: St. Veit an der Glan, Liebenfels, Mölbling und St. Georgen am Längsee.
  • Die KEM Feldkirchen und Himmelberg hat seit 2011 verschiedene Projekte umgesetzt, im Juli 2017 wurde hier mit der Weiterführungsphase 2 durchgestartet. Mitgliedsgemeinden: Feldkirchen, Himmelberg.
  • Den Auftakt zur KEM Althofen Umgebung gab es im April 2017 – jetzt wurde das Umsetzungskonzept eingereicht, nun kann die 2-jährige Umsetzungsphase der geplanten Projekte erfolgen. Mitgliedsgemeinden: Althofen, Friesach, Straßburg, Guttaring, Metnitz und Kappel am Krappfeld.